Rückblick 2006

07.12.2006Ritter Rost feiert Weihnachten
30.11.2006Kiebitz Hauptversammlung
18.11.2006Lesart
11.11.2006Sechste Pfinztaler Acoustic Night
11.05.2006Malkurs
30.04.2006Walpurgisnacht 2006
08.03.2006Frauentag Nachtcafé 2006

07.12.2006: Ritter Rost feiert Weihnachten

Pfinztaler Kinder feiern mit Ritter Rost Weihnachten

Jubel und spontane Zustimmung erschallt aus den vollbesetzten Reihen der kleinen Pfinztaler. Gerade hatte sie der Ritter Rost auf die eiserne Burg eingeladen um dort Weihnachten zu feiern. Man muß wissen, „Rösti“ wie ihn nur seine Oma liebevoll nennen darf, ist nun wahr-lich kein Unbekannter, im Gegenteil. Seit nunmehr zehn Jahren gibt es dessen Geschichten und Abenteuer in einer fiktiven Schrott-Welt. Denn alles ist dort aus Metall, fast alles bis auf Burgfräulein Bö, die Mensch ist. Sie leiht denn auch allen Mitwirkenden beim neuesten Musi-cal „Ritter Rost feiert Weihnachten“ ihre Stimme. Und das macht Patricia Prawit gekonnt und gut, im gemischten Publikum sind alle jedenfalls total dabei. Denn, so erklärt Prawit die seit nunmehr vier Jahren mit Ritter Rost durch die Republik reist und im zuende gehenden Jahr es auf 120 Lesungen gebracht hat „Inhaltlich fühlen sich nicht nur Kinder ab fünf Jahren, son-dern auch Erwachsene angesprochen“. Auch verständlich wenn man weiß, dass Ritter Rost  mit inzwischen elf Büchern auf dem Markt ist  und 2008 in Kombination mit dem zwölften Buch gar der erste Film gedreht wird. Dann, so ist Patricia Prawit überzeugt, haben Ritter Rost und seine Freunde endgültig den Weg zum Klassiker beschritten. In Berghausen im Saal der Kulturkneipe „Goldener Adler“ hat inzwischen die Lesung begonnen. Initiiert hat diese der Pfinztaler Kulturtreff Kiebitz, der ohnehin einen Schwerpunkt seines Wirkens auf Kinder- und Nachwuchsarbeit legt und das sehr erfolgreich. Selbstverständlich ist das Buch „Ritter Rost feiert Weihnachten“ die Grundlage für diese interessante Stunde. Aber nicht allein, Lieder die man gemeinsam singt werden vom CD-Player musikalisch be-gleitet und damit auch alle das Geschehen optisch verfolgen können sind die entsprechenden Bilder aus dem Buch auf der großen Leinwand parallel zu sehen.

„Draußen war es kalt und leise rieselt der Schnee auf die Zinnen der Eisernen Burg. Nur in der Burgküche war es gemütlich warm, denn es wurde gerade gebacken“.  Eine wirklich schöne Geschichte beginnt und die verfolgen aufmerksam Bastian (6 Jahre), Daniela (7), Fabian (3), Patrick (4) und Selina (7) aus der ersten Reihe. Verschiedene Figuren geben sich dabei ein Stelldichein wie Feuerdrache Koks, Tante Gitta, der königliche Hofschreiber Ratzefummel und auch Roxy Ascheimer der singende und swingende Alleinunterhalter der die mit großem Hunger gekommenen vielen Gäste erfolgreich hinhält bis das Essen kommt. Zu Besuch angesagt hat sich auch König Bleifuß der Verbogene. Er hatte in seinem Reich den Verfall der Weihnachtssitten beklagt, aber dann auf der Eisernen Burg, genauer gesagt im dortigen Stall,  ein Weihnachtsfest erlebt, das die Note eins mit Sonderstern von ihm und den ungeteilten Beifall der kleinen und großen Pfinztaler erhält.

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30.11.2006: Kiebitz Hauptversammlung

Die individuellen Stärken seines umfangreichen Angebots sind es, die dem Kulturtreff Kiebitz Pfinztal im Bewusstsein von immer mehr Bürgern einen festen Platz geben. Jedenfalls ist darauf zu schließen, nachdem die bei der Hauptversammlung vorgelegte Veranstaltungsbilanz rundweg positiv resümiert wurde. Und deshalb wird auch kräftig geplant für das kommende Jahr. Bislang stehen aber lediglich das Frauennachtcafé am 8. März, die Walpurgisnacht am 30. April, sowie die dann „7. Pfinztaler Acoustic Night“ im Herbst fest. Zwei geomantische Wanderungen wird erneut Alfonso Becker anbieten, deren Echo bisher immer sehr gut war.
Eröffnet allerdings wird das 14. Vereinsjahr im Januar mit der „1. Pfinztaler offene Bühne“. Dazu möchte man Talente aus Pfinztal und Drumherum in den Bereichen Artistik, Comedy, Kabarett, Literatur, Musik und Theater für die Programmgestaltung gewinnen. Die Nachfrage bisher, so Susanne David, stimmt optimistisch. Literaturkreis und Kochclub, der 2007 auf dann zehn Jahre zurückblicken kann, machen nach Aussage von Petra Löffel-Meijer konsequent gute Arbeit. Aktuell rekrutiert sich der Kulturtreff aus 125 Familien mit zusammen 411 Mitgliedern wie Ulrike Grobel mitteilt. Davon sind 107 unter 18 Jahren. Die Arbeit mit Kin-dern sie ist, wie Irmgard Syrè deutlich macht, ein Schwerpunkt. Allerdings, so ihr Appell, sind hierzu neue Ideen gefragt. Bestätigt wurde das geschäftsführende Vorstandsquartett mit Ulrike Grobel, Werner Lenhart, Petra Löffel-Meijer und Irmgard Syrè. Komplettiert wird das Verwaltungsseptett von Heidi Ehrler, Susanne David und Marion Huber.

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18.11.2006: Lesart

Am Lebensstrick sich die tagtägliche Stimmung erhalten, das lässt sich auch als „Am Hängetau“ symbolisieren. Jedenfalls gilt dies für das „Trio LESART“ und möglicherweise auch künftig für manchen mehr nachdem dieser im Selmnitzsaal aufmerksam diesem so betitelten Programm zugehört hatte. Der Mix aus Satire und literarischmusikalischem Kabarett jedenfalls saß und traf. Die Premiere von LESART in Pfinztal, sie zeichnete eben die Art zu lesen aus, eine Lesekunst, das vorgetragene künstlerisch zu lesen. Der Pfinztaler Kulturtreff Kiebitz hat damit als Veranstalter wieder einmal ein gutes Näschen für besonderes bewiesen, gleichwohl die Resonanz bei der Raumkapazität noch einiges mehr vertragen hätte.
Das eineinhalb Stunden Programm von LESART, fünf davon haben sie jederzeit abrufbar auf der Pfanne, es hatte in Pfinztal einen deftig und zugleich humoresken Charakter. Die erzeugte Stimmung eine ebensolche. Die Nährstoffleitung „Hängetau“, an dieser sich festzuhalten, dazu braucht es viel Kraft, abstürzen kann man leicht. Die beiden Sprecher Wolfgang Seitz und Ingrid Köller bearbeiten dazu aktuelle und zeitbezogene Themen und bringen diese in die „unsrige“ Form. So widmet man sich u.a. der Korruption in der Politik, unheilvollen Entwicklungen bei Machtpersonen, der ökologischen Situation, Gentechnik, aber auch schrägen Beziehungen zwischen Frau und Mann. Dem Pädagogen wie auch der Kinder- und Jugendpädagogin gelingt es dabei immer wieder mit ihren augenzwinkernd, samt passender Gestik und Mimik vorgelesenen Texten Humor in unterschiedlichsten Reaktionen, zumeist herzhafte Lacher, beim Publikum zu erzeugen. Als Dritter im Bunde ist Gitarrist und Musikschulleiter Volker Schäfer derjenige, der für die Ruheinseln im Programm sorgt. Werden aber seine Saitenklänge mit dem Text verwoben, was auch wiederholt vorkommt, dann verstärkt dies LESART und Stimmung. Unterhaltsam war es allemal, getreu dem Motto „ohne Humor kommst du um“, oder wie LESART auch zu sagen pflegt „nie den Schalk ans Messer liefern, mit ihm geht alles besser“.

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11.11.2006: Sechste Pfinztaler Acoustic Night

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11.05.2006: Malkurs

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30.04.2006: Walpurgisnacht 2006

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08.03.2006: Frauentag Nachtcafé 2006

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